Linkedin holt auf in DACH

Das Business-Netzwerk LinkedIn zählt seit Anfang Mai fünf Millionen Mitglieder in Deutschland – gerade mal vor acht Monaten waren es genau eine Million weniger. Der amerikanische Konkurrent wächst damit deutlich schneller als das auf den deutschsprachigen Raum fokussierte Netzwerk Xing. Dieses zählt gerade mal sieben Millionen Mitglieder, ist aber auch schon seit 2003 auf dem Markt.

Sind die Xing-Zeiten bald vorbei? Das (zu) langsame Wachstum liegt sicherlich auch an einer wenig internationalen Ausrichtung. Perfekter Kandidat für eine Übernahme durch den US-Rivalen? Die Vorteile von LinkedIn liegen klar auf der Hand: Dank Globalisierung und Internationalisierung kollaborieren viele Unternehmen und damit auch Arbeitnehmer weltweit. Entsprechend hoch ist die Reichweite des Netzwerkgiganten mit insgesamt 300 Millionen.

Überrascht hat LinkedIn zudem mit dem eigenen Newsstream. Vor allem, wer in der digitalen Branche arbeitet, kann sich hier viel besser über disruptive Ideen und Innovationen austauschen, als auf Twitter. So lobte zur Einführung 2012 eine Venturebeat-Autorin den Schachzug:

Feeds are now full of relevant engaging posts because LinkedIn user’s post stuff they think will be relevant to their audience – that is the personal connections they have as a result of belonging to an industry.

 

 

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