Neu bei MAVENS: Regine Marxen

regine_marxenGestatten: Regine Marxen, Redakteurin und seit kurzem Teil des MAVENS Content Unit-Teams.

Von Haus aus bin ich Literatur- und Medienwissenschaftlerin. Was wird man mit diesem Studium? Nein, nicht Taxifahrerin, überraschenderweise auch nicht Call Center-Mitarbeiterin, sondern Journalistin. Ganz klassisch mit Volontariat im Print-Bereich. Magazine begleiten mich noch heute. Ich treibe mich gerne in gut ausgestatteten Bahnhofsbuchhandlungen herum und investiere großzügig in gedruckte Waren. Lässige Layouts, überzeugende Konzepte, gute Texte… Ja, das triggert mich. Ich gebe es zu. Da bin ich Jäger. Manchmal auch Sammler. Ich horte eine Menge Brennmaterial im heimischen Wohnzimmer, falls der nächste Winter ein harter werden sollte…

Print ist toll. Web auch. Und ein Stück Zukunft…

Aber als begeisterte Konsumentin und Produzentin von Schreibwerken aller Art bin ich gleichzeitig eine überzeugte Anhängerin digitaler Wortkünste. Das Web bietet fantastische Möglichkeiten, Storys zu erzählen. So viele coole Gimmicks, die wir Autoren einbinden können und die unseren Content so nahbar und einzigartig werden lassen. Das gilt für den Journalismus genauso wie für den Corporate Publishing-Sektor, in dem ich lange als leitende Redakteurin und Texterin tätig war. Digitale Erzählstrategien können innovativ, überraschend, bereichernd sein. Für nahezu jedes Format. Viele Kollegen sehen das Internet und die damit verbundenen Dynamiken in der Informationswiedergabe und -Aufbereitung als Herausforderung. Ich empfinde es als Chance. Auch fürs Marketing. Anzeigenmotive in Print-Magazinen, das ist ja ganz hübsch – kann aber mit den unzähligen Varianten, die Online-Marketing mit seinen kreativen Tools in der Kommunikation bietet, nicht mithalten. Oder können Sie sich dem Charme einer Kampagne, wie sie zum Beispiel Volvo unter Einsatz der Action-Ikone Jean-Claude van Damme entwickelte, wirklich entziehen? Ich nicht.

Kurz: Digital life macht Spaß. Punkt. Auch weil es meine Kommunikation so unendlich erleichtert. Für mich sind Facebook, Twitter und andere Social Media-Kanäle Orte, an denen ich Freunde treffe, mich unterhalte und unterhalten lasse. Easy, ganz nebenbei. Manchmal, auch das gebe ich zu, ärgere ich mich, dass ich zu viel meiner Freizeit in diese Medien investiere. Wenn ich abends mal wieder lost im Social Web bin und den Ausgang verpasst habe aus diesem Kommunikationslabyrinth, verpostete Zeit, wenn man so will. Kann passieren. Dann greife ich bewusst mal wieder zur Druckware. Zu Max Goldt beispielweise, einer der besten deutschen Wortakrobaten überhaupt. Kann man in Buchform lesen. Oder im Netz. Unter Katz & Goldt. Einfach mal hinein klicken und entdecken; ich kann’s empfehlen.

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