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    Inbound Marketing durch E-Mail Newsletter – ein Klassiker mit Potenzial

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    In der heutigen digitalen Welt tauchen jeden Tag neue Messaging- und Kommunikationsanwendungen auf. Der Versand von Newslettern könnte daher als altertümliche Technologie gelten, die in absehbarer Zeit verschwinden wird. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: der Newsletter erlebt auch im Marketing ein Revival nach dem anderen.

    Geschichte des Newsletter

    Die Geschichte des Newsletter begann im Grunde schon lange bevor es Zeitungen gab. Untersuchungen zeigen, dass im 16. und 17. Jahrhundert in Europa Newsletter mit Nachrichten über politische und diplomatische Themen regional und via Boten verbreitet wurden.

    Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurden viele Newsletter in Zeitungen umgewandelt. Corporate Newsletter entstanden in den 1930er Jahren aus dem Bedarf verschiedener Branchen an spezialisierter Wissensvermittlung. „Telecommunications Reports“, ein Newsletter der Telekommunikationsbranche, war einer der ersten Newsletter, der ab 1934 herausgegeben wurde. Es folgten eine Reihe weiterer Business-Newsletter. Newsletter wurden ein B2B und B2C-Massenphänomen mit einem breiten Themenspektrum, das von der Landwirtschaft bis zur Mode reichte.

    Warum sind Newsletter auch heute noch aktuell?

    Die letzten zwei Jahrzehnte Internet-Kommunikation haben gezeigt, dass Menschen es im Allgemeinen vorziehen, für sie relevante Informationen per E-Mail zu erhalten. Obwohl es häufige Proklamationen ihres baldigen Todes gab, ist die E-Mail stark wie nie zuvor. Sie ist auch heute noch relevant und wichtig für alle Arten von direktem Customer Marketing.

    Die E-Mail ist nicht tot.

    Im Jahr 2016 gab die Firma Adestra eine Studie in Auftrag, um das Verbraucherverhalten in Bezug auf E-Mails zu untersuchen. Sie fanden heraus, dass selbst Teenager es vorzogen, E-Mails zur Kommunikation mit kommerziellen Unternehmen zu verwenden: Laut dieser Studie bevorzugen fast 73 Prozent der Millennials dafür E-Mails.

    E-Mail Öffnungsraten retardieren

    Eine weitere Erkenntnis aus dem Bericht ist, dass Menschen nicht immer sofort einen E-Mail-Newsletter öffnen und lesen, auch wenn sie sich für das Thema interessieren. 59 Prozent der Befragten geben an, dass sie eine E-Mail oft ungelesen lassen, um sie später lesen zu können. 33 Prozent sagen, dass sie Flags oder Wiedervorlage in ihrem E-Mail-Client verwenden, um E-Mails zu markieren, die sie später lesen möchten.

    E-Mail ist immer noch der beste Weg, um Inhalte, die Ihre Zielgruppe interessieren, direkt zu adressieren

    Die technologischen Fortschritte der letzten zehn Jahre haben E-Mails effizienter gemacht. Wir haben jetzt bessere Möglichkeiten, große Dateien über Cloud Storage zu übertragen, als in der Vergangenheit mit großen Attachment-Dateien. Und da Spamfilter immer leistungsfähiger darin werden, E-Mails zu sortieren und Spam zu eliminieren, ist ein erwünschtes Ergebnis, dass E-Mails zu dem werden, was sie immer sein sollten – (kurze,) einfache, vor allem textbasierte Inhalte, die direkt und leicht lesbar an eine interessierte Leserschaft gesendet werden. Sie können offline gespeichert und gelesen werden. Wenn sie jedoch online gelesen werden, erlauben sie es den Menschen, sofort zu reagieren.

    Am wichtigsten ist vielleicht, dass E-Mails ideal auf mobilen Geräten konsumierbar sind. E-Mails sind extrem schlank, d.h. sie laden schnell und rendern schön, wenn das verwendete Template mobil optimiert ist.

    E-Mail: das Herzstück jeder Inbound Marketing Strategie

    E-Mail – Kommunikation mit eingebautem „One to One“ Rückkanal

    E-Mail-Newsletter sind nicht nur auf einseitige Kommunikation beschränkt, sondern laut Forbes ist E-Mail die am weitesten verbreitete Datenquelle, die Unternehmen für Analysen nutzen. So wie Newsletter wertvolle und relevante Informationen an eine Leserschaft senden können, kann diese Leserschaft den Absendern wertvolle Informationen liefern.

    Community Building

    Communities sind auf gemeinsame Interessen und Kommunikation ausgerichtet. Newsletter geben Ihrer Organisation die Möglichkeit, das Gespräch zu initiieren, Themen zu setzen und die Community auf dem Laufenden zu halten.

    Die Wichtigkeit, Ihre Community mit interessanten, wertvollen und relevanten Informationen per E-Mail zu versorgen, kann nicht genug betont werden. Newsletter geben Ihrem Unternehmen eine starke, direkte Verbindung zu Ihrer Leserschaft und helfen Ihnen, Beziehungen aufzubauen und zu pflegen.

    Subscription/ Abo als Erfolgsmodell

    Anders, als Media-Kampagnen, bspw. in Google Ads oder Social Media, bauen sich Ihre Newsletter-Abonnenten zu einer treuen Community auf. Sie erreichen über die Zeit mit dem gleichen Aufwand immer mehr Menschen. Wenn Sie nun noch Ihre Inhalte und Conversion optimieren, dann wird diese Form des Community Marketing schnell erfolgreicher und kosteneffizienter, als herkömmliche Mediakampagnen.

    5 Tipps für Ihr Newsletter-Marketing

    1. Erzählen Sie Geschichten, die im Newsletter abgeschlossen werden. Die Zeiten von Teaser-Newslettern, die Ihre Kunden nach einem kurzen Anreißer zu einem Klick verleiten sollten, sind vorbei. Außerdem sind abgeschlossene Geschichten besser weiterzuleiten. Unsere Daten zeigen, dass sowohl Öffnungsraten, als auch Weiterleitungen zunehmen, wenn Sie auf allzu aggressives werben verzichten.
    2. Etablieren Sie einen menschlichen Absender. Menschen mögen Menschen, das klingt banal ist aber allen erfolgreichen Newslettern gemeinsam: ihre Absender sind echte Personen. Haben Sie keine echten Personen, dann erfinden Sie sich eine. Das ist immer noch besser, als gar keinen Absender.
    3. Nutzen Sie Rituale. Menschen lieben Rituale. Der Newletter von „ZEIT für Hamburg“ bspw., an dem ich selbst mitentwickeln und schreiben durfte, beginnt ihren täglichen Newsletter mit dem Hamburger Wetter und einer lustigen Anekdote über den hauseigenen Meteorologen. Dieser fungiert als Running Gag, taucht manchmal sogar in anderen Zusammenhängen auf. Leserumfragen haben ergeben, dass dieser die Leser am meisten interessiert.
    4. Seien Sie pünktlich und regelmäßig. Newsletter kommen besser an, wenn sie einem regelmäßigen Veröffentlichungsschema folgen. Dies ist nicht allen Lesern wichtig, aber den treuesten!
    5. Seien Sie persönlich, bitten Sie um Feedback. Eine E-Mail ist ein Brief. Ein Werkzeug der One-to-One Kommunikation. Richten Sie ihren Text an den Leser persönlich und antworten Sie schnell und authentisch auf Repliken.

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